Jede siebte Unfallversicherung erhält Top-Note 
Die private Unfallversicherung gehört zur Standard-Risikovorsorge, weshalb das Tarifangebot 
auf dem deutschen Markt riesig und kaum zu überblicken ist. Für Orientierung sorgt das 
renommierte Analysehaus Franke und Bornberg mit einem jährlichen Rating. Diesmal befanden 
sich 474 Tarife von 86 Versicherern auf dem Prüfstand. Es galt, in 66 Detailkriterien zu 
überzeugen und zudem zwei Bedingungen zu erfüllen: Der leistungsschädliche Anteil von 
Krankheiten und Gebrechen muss mindestens 75 Prozent betragen, und bei Beschädigung oder 
Verlust von Zähnen nach einem Unfall werden Zahnbehandlungs- und -ersatzkosten 
übernommen. Beurteilt wurde lediglich die Leistungsstärke, nicht das Preis-Leistungs-Verhältnis. 

66 Tarife oder 13,9 Prozent erhielten die Bestnote „FFF+“, ließen also praktisch keine Wünsche 
offen. Sie verteilen sich auf 28 Versicherer, womit fast jede dritte involvierte Gesellschaft 
mindestens einen Top-Tarif im Angebot hat. Auf der anderen Seite wurden 20 Tarife mit der als 
„ungenügend“ geltenden Note „F–“ abgestraft.  

Die Chance, einen sehr guten Tarif zu erwischen, ist somit deutlich größer als die auf einen Tarif
Flop. Auf Nummer sicher geht man allerdings mit kundiger, unabhängiger Beratung.