Im Auftrag einer großen Versicherungsgesellschaft hat forsa rund 1.000 volljährige
Bundesbürger zu ihrem Anlageverhalten befragt und die Ergebnisse nach Generationen
aufgeschlüsselt. Wie schon in vergleichbaren Erhebungen zuvor zeigt sich bei jüngeren
Menschen eine deutlich größere Affinität zu den Kapitalmärkten. Zudem tätigen sie ihre
Investments häufiger auf digitalen Plattformen. Besonders groß ist die generationelle Lücke
beim Thema Kryptowährungen: Während knapp jeder fünfte unter 30-Jährige Geld in Bitcoin,
Ether & Co. gesteckt hat, trifft das nur auf jeden 50. über 60-Jährigen zu. Die Kohorten ab 45
Jahren setzen lieber auf klassische Assetklassen wie Immobilien, Tages- und Festgeld oder
Lebensversicherungen.
Gemeinsam ist den Generationen, dass Sicherheit für sie im Zweifel wichtiger ist als Rendite.
Allerdings auch hier mit unterschiedlichen Margen: Nur 8 Prozent der über 60-Jährigen, aber 19
Prozent der unter 30-Jährigen priorisieren die Rendite. Über alle Altersgruppen hinweg sind es
13 Prozent, während 47 Prozent der Sicherheit den Vorzug geben.
Grundsätzlich sollte jedoch der Aspekt Sicherheit auf der Zeitachse betrachtet werden. Während bei kurzen Laufzeiten Kursrisiken von Anlagen ein Risiko darstellen, sind dies bei langen Laufzeiten eher die Inflationsrisiken. In jedem Fall sollte hierbei eine gute Beratung die Grundlage für Entscheidungen sein.
Ihr Thomas Wrzeciono